Gegenprobensachverständige nach § 43 LFGB

Mehrere ifp-Mitarbeiter sind durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) als private Gegenprobensachverständige zugelassen. Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft können so im Bedarfsfall schnell und direkt eine Gegenanalyse beauftragen. Die Zulassungen gemäß Gegenprobenverordnung (GPV) umfassen:

  • mikrobiologische Untersuchungen von Lebensmitteln und kosmetischen Mitteln
  • molekularbiologische Untersuchungen von Lebensmitteln
  • chemische und physikalisch-chemische Untersuchungen von Lebensmitteln

Verpflichtende Entnahme einer Gegenprobe durch die Behörden

Die amtliche Lebensmittelüberwachung ist nach § 43 LFGB verpflichtet, einen Teil der entnommenen Probe bzw. eine zweite Probe im Betrieb zurückzulassen, sofern der Hersteller nicht darauf verzichtet. So wird dem Unternehmen die Möglichkeit gegeben, im Falle einer behördlichen Beanstandung auf eigene Initiative eine Gegenanalyse durch einen Sachverständigen zu beauftragen.